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Die Notenrollen

Notenrollen für Pianolas gab es in allen möglichen Ausführungen. Anfangs waren sie nicht standardisiert. Erst um 1910 wurde weltweit für das normale Pianola ein Standartsystem eingeführt: das 88-Tonsystem. Danach wurden die meisten Rollen in dieser Normgröße hergestellt. Für die sogenannten "Reproduktionsklaviere" gilt, dass man darauf nur die von dem betreffenden Fabrikanten gemachten Aufnahmen spielen lassen kann. Zusammengefasst, es bestehen dutzende unterschiedliche Musikrollen.

Das Musikrepertoire war sehr groß. Es wurde damals nicht nur sehr viel Musik, geschrieben fürs Klavier, aufgezeichnet, sondern auch sehr viel Orchestermusik. Alle möglichen Musikrichtungen wie z.B. klassische Musik, Oper, Operette, Ragtime, Marsch- und Tanzmusik, alles was auf einem Klavier gespielt werden konnte, wurden aufgezeichnet. Berühmte Komponisten ließen es sich nicht nehmen, um Werke für die Pianolas zu schaffen.
Ein großer und wichtiger Teil der Notenrollen wurde nach Entwürfen, die präzise von bestehenden Noten erstellt worden waren, aufgezeichnet, perforiert auf Papier und vervielfältigt.
Die "Masterrollen" für die Reproduktionsklaviere waren authentische Aufnahmen von einem Pianisten. Dazu entwickelten die Instrumentenhersteller spezielle Aufnahmeapparatur, die auf ein jeweiliges Klavier oder einen Flügel, worauf gepielt wurde, angeschlossen wurde.
Im Pianolamuseum befindet sich eine Sammlung von mehr als 25.000 Musikrollen. Das Museum bemüht sich ständig um Ergänzung seiner Kollektion. Angebote sind deshalb immer willkommen. Für engagierte Sammler sind Duplikate im Tausch erhältlich.